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Selbstbewusstsein als Macher:in

Foto von Vie Studio von Pexels

Selbstbewusster als Macher:in – die 3 wichtigsten Tipps

Wünschst du dir öfter zu tun, was sich für dich spontan richtig anfühlt? Noch mehr von deinen vielen Ideen in die Tat umzusetzen? Hält dich dabei manchmal der Gedanke zurück, das könnte falsch sein oder es könnte nach hinten losgehen? Viele wünschen sich dazu mehr Bewusstsein. Wenige sprechen von Selbstbewusstsein. Wieso eigentlich? Ist es negativ, wenn wir uns mehr Selbstbewusstsein wünschen?

Ich denke: nein. Im Gegenteil, jeder kann sein Bewusstsein für sich stärken und es funktioniert einfach und du siehst schnell Veränderungen.

Machst du dir manchmal Gedanken darüber, wie du selbstbewusster auftreten könntest?

Worum geht es dir dabei? Geht es darum, mehr Klarheit zu haben, öfter „nein“ zu sagen, vor dem Chef die eigene Meinung zu vertreten, Ziele zu erreichen, zu wissen was du wirklich möchtest oder deine Gedanken und Emotionen besser zu verstehen? Wenn wir unser Selbstbewusstsein fördern, bedeutet das, dass wir…

… uns selbst sehr gut kennen lernen. Wie wir denken und „funktionieren“.

… wissen, was wir uns vom Leben wünschen.

… ein konkretes Bild von unseren Wünschen und Zielen haben.

… viel sicherer dabei werden, unsere Meinung zu vertreten.

… unsere Identität kennen und unsere Werte leben.

… darauf achten und wahrnehmen, wie wir uns fühlen und wieso.

… gute Entscheidungen für uns treffen können.

Es könnte auch sein, dass es um den Wunsch nach mehr Selbstvertrauen geht, wenn du an Bewusstsein oder Selbstbewusstsein denkst. Das ist eine Feinheit, aber eine wichtige.

Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und auch Selbstwertgefühl werden in unserem Sprachgebrauch gerne vermischt. Dabei gibt es hier interessante Feinheiten. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen werden oftmals recht unterschiedlich definiert, wobei sie für sich eigene Bedeutungen haben.

Definitionen, die für mich gut funktionieren, sind:

Selbstvertrauen = Ich kann etwas!

Unser Selbstvertrauen wächst durch unsere Erfolge.

Selbstbewusstsein = Ich kenne mich!

Unser Selbstbewusstsein wächst, in dem wir uns selbst gut kennen (self awareness)

Selbstwertgefühl = Ich (wert-)schätze mich!

Unser Selbstwertgefühl wächst, wenn wir für unsere Werte einstehen und uns bewusst sind, was uns besonders macht.

Worum geht es, wenn du darüber nachdenkst, selbstbewusster zu wirken?

 

Erinnerst du dich, wie es als Kind war?

Heute denke ich, dass ich viele Jahre wenig Bewusstsein für mich hatte. Hätte ich das mal früher geändert – ja, überhaupt erstmal bemerkt, dass das so ist. Für mich war der Unterschied lange unklar.

Von klein an hatte ich viel Vertrauen in mich. Das liegt wohl daran, dass ich schon als kleines Kind oft auf mich gestellt war. Als Schulkind war ich ein „Schlüsselkind“. Kennst du diesen Begriff?

Schon in der Grundschule bin ich mit meiner Schulfreundin zu Fuß in die Schule und wir mussten dabei über eine 4-spurige viel befahrene Straße. Heute schwer vorstellbar.

Recht früh habe ich gelernt, Verantwortung für mich zu übernehmen. Ich kannte meinen Weg, wir haben das geübt. Ich wusste worauf ich achten sollte, kannte die Gefahren und Tücken. Wusste wo es die besten Mohrenköpfe – sorry, heute heißen sie Schokoschaumtraum, oder ähnlich – auf dem Weg gibt. Dass trödeln doof ist und anderen Sorgen macht. Es war für uns ganz selbstverständlich und gar keine Frage, dass wir das gut hinbekommen. Wir hatten dieses Vertrauen und unsere Eltern haben das gestärkt.

Selbstvertrauen zu üben, ist hilfreich. Es dehnt unsere Komfortzone aus und es fühlt sich erst abenteuerlich an und dann so schön erfolgreich.

Hier eine Anleitung, wie du immer wieder mal an deine Komfortzone ausdehnen kannst.

ÜBUNG FÜR JEDEN TAG

So kannst du dein Selbstvertrauen stärken

 

such dir morgens eine AUFGABE aus DIESER LISTE UND nimm sie mit in deinen tag und freu dich über deine erfolge:

Mir selbst vertrauen - ich kann das

eine Meiner Stärken bewusst einsetzen

was kann ich tun, damit mein tag erfolgreich wird

Spaß an meiner Courage üben

kein meeting ohne ziel starten

gute Fragen stellen für mehr klarheit

wahrnehmen ohne zu bewerten

meine meinung sagen - was könnte schlimmstenfalls passieren

kopf frei - weniger denken - lieber Machen

etwas gnädiger mit mir sein

heute weniger "muss ich" und mehr "will ich"

Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt!

Okay, jetzt wieder zurück zum Thema, wieso mein Selbstbewusstsein länger auf sich warten ließ.

Ehrlich gesagt, so genau weiß ich es gar nicht. Vielleicht lag es an der Zeit, den 80er und 90er Jahren, die mich mitgeschwemmt haben. Mir sind die Dinge oft „passiert“ und ich war flexibel genug, dass das möglich war. Doch ich habe es nicht immer selbst gesteuert.

Das hört sich vielleicht schlimmer an als es ist, denn insgesamt kann ich sagen, dass mir wirklich viel Gutes zugefallen ist.

Die Frage ist, wenn ich mich früher mehr mit meinem Bewusstsein beschäftigt hätte, was wäre dann möglich gewesen oder anders gelaufen? Hätte ich mir ein paar anstrengende Situationen ersparen können, wenn ich gewusst hätte was mir wirklich wichtig ist und wohin ich im Leben will?

Heute kann ich sagen, ja ziemlich sicher wäre dann manches anders gewesen.

Statt immer wieder bei Entscheidungen in einem Vakuum zu sitzen und den Stillstand zu ertragen, hätte ich bewusst in meine Richtung gehen können. Statt auf die guten Dinge zu warten, hätte ich ganz gezielt daran arbeiten können, sie selbst in mein Leben zu bringen.

Selbstbewusst zu sein fühlt sich gut an

Da ich also heute weiß, wie wertvoll ein gutes Selbstbewusstsein ist, vote ich für „Stärke dein Selbstbewusstsein!“ Je früher desto besser und es reichen ja schon ganz kleine Schritte dafür. Es fühlt sich so viel besser an, zu gestalten und sich vorwärts zu bewegen, als dahinzuplätschern.

Wie kannst du selbstbewusster werden?

Lass uns die 3 wichtigsten Tipps ansehen.

 

♡ Von nichts kommt nichts – du brauchst etwas Zeit

Wenn du denkst, das geht von alleine, muss ich dich gleich enttäuschen. Selbstbewusstsein ist Arbeit – sinnvoll investiere Arbeit in DICH. Du solltest dir dafür Zeit nehmen und du brauchst etwas Geduld. Mache Mini-Steps, wenn du dranbleiben möchtest. Wenn wir uns zu viel vornehmen, bleibt es leider oft schnell auf der Strecke.

♡ Fokus – schau genau

Wir denken eine Million Gedanken jeden Tag. Ich fühle mich manchmal, als ob es eine Milliarde wären. Doch häufig denken wir doch ehrlich gesagt, im Kreis, wenig fokussiert und lösungsorientiert.

Fragst du dich, wie Fokus geht? Sehr einfach. Konzentration auf ein (1) Thema! Ganz bewusst, viel beobachten, sammeln, in dich hören UND fühlen. Ablenkung vermeiden und das bedeutet zuerst einmal, zu bemerken wenn du abschweifst. Das schult deine Wahrnehmung und du wirst überrascht sein, wie wertvoll das in allen Lebensbereichen ist.

♡ Reflexion – Schreiben macht Gedanken „be-greifbar“

Mit 1. und 2. hast du schon die wichtigsten Punkte für deine Reflexion. Dazu dann  noch gezielte, gute Fragen. Reflexion bedeutet, deine Beobachtungen, deine Gedanken, deine Gefühle und deine Wünsche wahrzunehmen und – ich bin ein riesiger Freund davon – aufzuschreiben. Mit den passenden Fragen kannst du noch gezielter reflektieren.

Aufschreiben auf Papier hat eine ganz besondere Qualität. Du machst sprichwörtlich deine Gedanken „be-greifbar“. Du wirst „verstehen“, was du denkst. Du bekommst Klarheit darüber, was dir wichtig ist und wieso. Du lernst dich selbst besser kennen. Das braucht etwas Übung. Schon zu Beginn wirst du feststellen, dass alleine das Beobachten, Reflektieren und Schreiben schon einen enorm positiven Effekt hat.

Gute Fragen, die immer hilfreich sind. Egal welches Thema im Fokus steht:

♡ Was wünschst du dir?

♡ Was ist dir wirklich wichtig und warum ist das so?

♡ Was stört dich an deinem Thema und was macht es mit dir?

♡ Was möchtest du daran verändern? Sei konkret!

♡ Wie könntest du in diese Veränderung mit Mini-Steps starten?

♡ Was könnte sich für dich dadurch positiv verändern? (Mach dir eine Liste.)

♡ Wie kann daraus eine gute Routine für dich werden, weil es sich leicht anfühlt?

♡ Wie sieht das konkret aus – vielleicht schon ab morgen?

Hast du Lust den Fokus auf dich selbst zu richten und dir selbst mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Wenn du gerne reflektierst, so richtig loslegen und tief eintauchen möchtest, schau dir hier meinen MINDSET GUIDE an. Mit diesem Audio Mini-Training bekommst du 30 Tage jeden Morgen einen neuen Impuls, Aufgaben oder gute Fragen für deinen Tag. Der perfekte Einstieg, um deinen Fokus neu auszurichten und dein Bewusstsein zu stärken, ohne dir selbst einen Plan basteln zu müssen.

 

Selbstbewusst mit dem Mindset Guide

Die 3 wichtigsten Tipps, um dein Bewusstsein zu stärken:

1. Plane dir Zeit für dich ein, um in dich reinzuhören, um Situationen oder Menschen zu beobachten und habe etwas Geduld. Mach Ministeps.

2. Sammle, beobachte und arbeite an deiner Wahrnehmung – mit konkretem Fokus auf ein (!) Thema. 

3. Schreibe für deine Reflexion alles auf, sammle deine Erkenntnisse und überlege, „Was“ und „Wie“ du etwas verändern möchtest.

So kannst du Schritt für Schritt mehr Bewusstsein für dich gewinnen und kannst dein Selbstbewusstsein stärken.

Wenn du dein Selbstvertrauen, dein Selbstbewusstsein und deinen Selbstwert im Blick behältst, dann werden deine Zweifel kleiner und du wirst dabei wachsen. 

Noch ein extra wertvoller Tipp: So kannst du an neuen Routinen dran bleiben.

Jetzt denkst du vielleicht: „Das hört sich alles ganz toll an, nur wie soll das denn auf Dauer funktionieren?“ Mir ging es früher oft so, dass ich voll motiviert losgelegt habe und es super schwierig war, dran zu bleiben. Es ging eine Zeit gut und dann kam etwas dazwischen und – schwupps – bin ich raus aus der schönen Routine. Egal, wie gut sie für mich ist. Kennst du das auch?

Das hat häufig 2 Gründe:

  • Zum einen kann es sein, dass es ganz schlicht nicht die passende neue Routine für dich ist. Die neue Aufgabe, Übung oder Methode passt nicht zu dir. Ausprobieren lohnt immer, wenn es jedes Mal eine Qual ist, dann überleg dir wieso du genau das ausprobieren wolltest und ob es sich entweder für dich anpassen lässt oder ob es eine Alternative gibt.

 

  • Zum anderen ist es recht häufig der Fall, dass es sich zur vorgeschlagenen Tageszeit gar nicht auf Dauer realisieren lässt oder du noch nicht den passenden Platz in deinem Tag gefunden hast. 

Wenn du eine neue Routine in dein Leben bringen willst, dann funktioniert es am sichersten, wenn du sie an eine deiner bestehenden Routinen dran hängst. Zum Beispiel: immer zum Kaffee am Morgen, direkt wenn du nach Hause kommst, nach dem Abendessen, nach dem Zähneputzen, usw. also irgendetwas, das du ganz sicher jeden Tag sowieso machen wirst.

Du kannst eine neue Routine jeden Tag machen. Oder einmal die Woche. Wie es sich gut anfühlt. Done is better than perfect! Denke lieber an die Mini-Steps zum Erfolg! Regelmässigkeit ist wichtiger als Häufigkeit.

Ich freue mich, wenn du beim Lesen interessante Infos und gute Impulse für dich mitnehmen konntest und wenn du bald wieder vorbei schaust. Schreib mir gerne, wenn du eine Frage hast.

Deine Elke ♡

 

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